Freie Plätze bei KINDER-FREIZEITEN 2012

Seit vielen Jahren erleben wir immer wieder, wie gesegnet die verschiedenen Kinder-Freizeiten in unserem Bund sind. Kinder entscheiden sich für Jesus oder wachsen im Glauben, schließen neue Freundschaften und erleben spannende, abwechslungsreiche Ferien.
In diesem Jahr haben wir leider weniger Anmeldungen als sonst. Bei zwei Freizeiten konnten wir die Preise senken. Macht bitte Kinder und Eltern auf diese Angebote aufmerksam. Weitere Informationen gibt es hier oder auf www.aufwind-freizeiten.de

Kinder-Erlebnistag auf dem Wartenberg | Witten

Auch in diesem Jahr veranstaltet das Kinder- und Jugendfreizeitheim Wartenberg am 7. Juni einen Kinder-Erlebnistag. Neben altbewährten Angeboten wie Kistenklettern, Hüpfkissen, Rollenbahn, Kerzen ziehen und einer Mini-Kinderstunde werden auch tolle neue Aktionen angeboten. Natürlich gibt es wieder einen Freiplatz auf einer der Aufwind-Freizeiten auf dem Wartenberg zu gewinnen. Auch für das leibliche Wohl wird zu fairen Preisen gesorgt.
Nähere Infos gibt es auf der Wartenberg-Internetseite!

Schutz vor Gewalt und Missbrauch

Initiative_Schutz_vor_Gewalt_und_Missbrauch.pdf

Als Bund Freier evangelischer Gemeinden möchten wir Kindern und Jugendlichen ein gesundes Selbstbewusstsein vermitteln, ihre Identität stärken und sie dazu befähigen, eine gesunde Beziehung zu Gott, zu ihren Nächsten und zu sich selbst zu entwickeln. Dazu brauchen Kinder einen Ort, an dem sie sich sicher fühlen und der von vertrauensvollen Beziehungen geprägt ist. Woche für Woche arbeiten motivierte Mitarbeiter an diesem Auftrag. (Danke, dass ihr das tut!!) Angesichts von immer mehr Berichten über Gewalt und Missbrauch an Kindern in der Gesellschaft erscheint die christliche ARbeit mit Kindern in den Gemeinden vielen automatisch als ein Ort der Sicherheit. Man lebt in Beziehungen, man kennt sich - daher scheint Missbrauch und Gewalt keine Gefahr darzustellen. Dabei bietet gerade diese Lebensform ein hohes Potential für Gewalt und Missbrauch. Wir möchten mit der Initiative zum Schutz vor Gewalt und Missbrauch ein Bewusstsein für die Problematik schaffen und das Thema zur Sprache bringen. So wurde ein "Mitarbeiterkodex zum Schutz vor Gewalt und Missbrauch" erarbeitet, der hier zum Download zur Verfügung steht. Er soll helfen, über eine "sichere Gemeinde" ins Gespräch zu kommen. Die Referenten Anke Kallauch und Andreas Schlüter stehen zu diesem Thema für Schulungen zur Verfügung.

Der aktuelle Newsletter 2012-04

Alle 2 Monate erscheint unser Newsletter. Allen Abonnenten wird der Newsletter per E-Mail zugestellt. Wer den Newsletter noch nicht abonniert hat, kann diesen gerne im Kinderbüro bestellen (E-Mail hier klicken)

Hier die aktuelle Version des Newsletters: Newsletter_2012_04

follow me Kindermitarbeiterkongress

 

Vom 13.-15. Mai 2011 fand unser Kindermitarbeiterkongress statt, der mit 570 Personen wieder sehr gut besucht war. Überraschenderweise traf man sich in Willingen im Sauerland, da der geplante Tagungsort wenige Wochen vorher absagte. Eine große Herausforderung für das Planungsteam!

Der Kongress wurde am Freitag abend mit einem bunten Programm eröffnet: Gäste aus Brasilien berichteten, was der Ruf „follow me – folge mir!“ für sie persönlich bedeutete. Walfried Luft forderte die Kindermitarbeiter in einer knackigen Botschaft dazu auf, die Fülle eines Lebens mit Gott nicht aus den Augen zu verlieren.

Auch im Nachtprogramm war für jeden etwas dabei: wer noch nicht müde war, machte bei einem Nachtgeländespiel im Wald mit oder lernte bei Arno Backhaus wie man auch größere Gruppen mit witzigen Spielen begeistert.

 

Mit zwei herausfordernden Referaten begann der Samstag: Dr. Ulrich Giesekus führte die Zuhörer in die Welt der Kinder von heute. Kinder haben nach wie vor das tiefe Bedürfnis nach einem sicheren Umfeld, nach guten Vorbildern, Stabilität, Grenzen und  Werten. Das ist oft nicht mehr so stark in der Familie, die heute in vielen unterschiedlichen Zusammensetzungen existiert, gegeben. Kinder müssen ihre Stabilität aber nicht zwangsweise bei ihren Eltern finden - auch Kinder, die mit schlechten Startbedingungen aufwachsen, können starke und gesunde Erwachsene werden, wenn sie in ihrem Umfeld Menschen finden, die die Vorbildfunktion übernehmen und ihnen Werte und Sicherheit vermitteln (Lehrer, ältere Geschwister, Großeltern, Eltern von Freunden etc.). Giesekus’ Botschaft: diese Menschen können auch wir Kindermitarbeiter für die Kinder sein.  Gemeinden können zu „Ersatzdörfern“ werden, die Kindern Bindung und Zugehörigkeitsgefühl vermitteln

 

Oliver Ahlfeld, der in Mecklenburg einer kleinen landeskirchlichen Gemeinschaft zu einer blühenden Kinder und Jugendarbeit verhalf, betonte: Verschenke deine Zeit an Kinder und nimm sie wirklich wahr. Fülle diese Zeit dann mit Dingen, die dich selbst und auch die Kinder wirklich begeistern. Dadurch werden gute Beziehungen gebaut. Das braucht zwar einen langen Atem und Geduld, aber es lohnt sich.

Neu für einen solchen Kongress war dann am Nachmittag ein bunter Markt der Möglichkeiten, bei dem man viele praktische Dinge lernen konnte, die Kindermitarbeiter gerne in ihrem Dienst einsetzen: Kulissenbau und –malerei für den Kindergottesdienst und innovative Bastelideen wurden genauso vermittelt wie musikalische Fähigkeiten (Bandarbeit mit Kindern, Cajon – Spiel, Tanzen), erlebnispädagogische Elemente (Geländespiele, Feuermachen), sportliches  und theaterpädagogisches Know-how. An 30 Ständen gaben die Teilnehmer Wissen und Fähigkeiten weiter, erzählten von ihren Erfahrungen und profitierten voneinander.

Am Abend ging es in intensiven Seminaren noch einmal zur Sache: was bedeutet es, den Kindern von heute zu dienen und ihnen in ihren aktuellen Herausforderungen zu begegnen? Was heißt das, wenn Kinder Gewalt erleben, wenn sie auffällig sind, wenn sie sich mehr in virtuellen Welten bewegen? 

Wer nach diesem gefüllten Tag  noch eine gewisse Aufnahmefähigkeit hatte, wurde mit einem tollen Konzert mit Sarah Brendel belohnt.

Am Sonntag morgen fesselte zunächst Roman Neuman aus Tschechien mit seinem Bericht über die vom Bund FeG gespendete Lego-Stadt. Mitarbeiter aus Nisterau hatten eine Lego-Stadt zusammengestellt, die seit einem Jahr unter Romans Leitung in Tschechien viele Türen für evangelistische Einsätze unter Kindern aufgemacht hatte.

Walfried Luft, der bis zu diesem Frühjahr Referent für Jungschar- und Pfadfinderarbeit war, wurde verabschiedet und mit seiner Familie für einen neuen Dienst mit der AM in Brasilien gesegnet. Gleichzeitig konnte Tobias Vanheiden als neuer Referent den Kindermitarbeitern vorgestellt werden. Herzlich willkommen, Tobias!

Britta und Stefan Lennardt (Brille-Theater) begeisterten mit einem Theaterstück, das allen klar machte: es geht nicht darum, die Dinge perfekt und korrekt zu machen, sondern mit Leidenschaft und Hingabe Jesus zu dienen. Ansgar Hörsting vertiefte das: „follow me“ ist zunächst einmal der Ruf Jesu, der sich ganz auf seine Person bezieht. Er und nur er ist derjenige um den es gehen soll. Jesus gibt auch vor, worin die Alltagsprioritäten bestehen sollen: „Wo ich bin, da soll mein Diener auch sein…“ Jesus, der im ganz normalen Alltag der Menschen oft einfach nur anwesend war, lädt uns genauso dazu sein: folge mir im Normalen, sei bei den Menschen.

 

Der Kongress wurde musikalisch von der Ruhrship-Band umrahmt, die sowohl in Anbetungszeiten zum Auftanken hineinführten, als auch mit neuen Bewegungsliedern und dem Kongress-Lied „I will follow you“ die Mitarbeiter von den Stühlen holte. Über 30 ehrenamtliche Mitarbeiter halfen in der Logistik des Kongresses mit und ließen das Wochenende zu einem ermutigenden Erlebnis werden.

 

Anke Kallauch (Referentin für Kindergottesdienst)

 

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